Willkommen in unserem FotoCamper-reiseblog

Wie lange noch?

Der Camper steht eingemottet vor dem Haus und die Sehnsucht nach der nächsten Reise wächst. – hier unser Rezept gegen Fernweh….

Herzklopfen….

Lasst Euch einfach von der Tour überraschen…wir tun es auch….Herzklopfen garantiert!

Prädatoren im See

16. September 2021

Unser neuer Kurzfilm ist online….ein spannender Besuch bei Welsen und Hechten…Aufnahmen und besondere Einblicke in deren Lebensraum ….

Mit ABBA ins Wochenende zu Ente und See…

03. September 2021

Der Wetterbericht hat nicht gelogen. Bereits am seit gestern ist es supersonnig und schön warm. So fahren wir gegen 15 Uhr los in Richtung Kronau. Begleitet wird unsere Fahrt von den beiden neuen ABBA-Songs, die gestern erschienen sind. Wie oft wir „Don’t shut me down“ und „I still have Faith in you“ hören, wissen wir nicht mehr. Aber es klingt so wie immer, wie heile Welt, einfach schön und es versüßt uns den ein oder anderen Stau.

Gegen halb 5 erreichen wir unseren Tauchclubsee. Der erste Blick fällt heute aber nicht auf den See, sondern auf die davor geparkte 2 CV….die erste Ente, die wir hier am See zu Gesicht bekommen….sind halt sehr viele Welse im See und die fressen gerne Enten….🤣🤣🤣

Aber auch der erste Blick in den See verspricht Gutes. Eine solch gute Sicht hatten wir in diesem Sommer noch nicht….und es ist wunderschön unter Wasser. Von Wels, über Barsch, Karpfen und Sonnenbarsch….sie lassen sich bei diesen Bedingungen wunderbar auf’s Bild bannen.

Nach einem langen Schwätzchen mit Sonja, packen wir unsere Tauchsachen ein und fahren zum Heidesee, da wir gerne im Schützenhaus, einem Kroatischen Restaurant, essen wollen. Gegen 8 Uhr bekommen wir einen Tisch und genießen es. Unser erster Restaurantbesuch in Deutschland seit langer, langer Zeit. Auch der Parkplatz eignet sich sehr gut zum Übernachten. Und wir sind nicht die einzigen….wer uns öfter liest, weiß von unserem Kühlschrankproblem. Und heute Nacht um 2 Uhr ist es wieder soweit. Der Kühlschrank geht auf Störung und wir werden von einem nervigen Piepen (Warner) geweckt. Also Kühlschrank ausschalten und weiterschlafen.

04. September 2021

Die innere Uhr weckt uns um 6 Uhr. Unsere Fellnasen sind begeistert. Um halb 7 parken wir am See und holen uns ausnahmsweise mal Strom. Denn der Kühlschrank dankt es uns und springt an. Kurz danach sitzen wir bei Zimtschnecken und Kaffee vorm Womo.

Und dann geht es ins Wasser. Die Sichtweite ist wirklich gut. Sie liegt zwischen 3 und 6 Meter. Und jetzt gegen 8 Uhr ist es wunderbar ruhig. Um 10 Uhr kommen Ute und Ben zur Basis. Ein kurzer Plausch auf der Terrasse und ein loser Austausch zu Kamera, Gehäuse und Objektiven mit Steve und der zweite Tauchgang steht an. Die Sicht ist jetzt gegen halb 12 bedingt durch den Sonnenstand und durch mehrere Karpfen so lala, aber es macht trotzdem Spaß…

Mittags folgt ein netter Kaffeeschwatz mit Zimtschnecke mit Ute und Ben, allgemeines Taucherlatein und sonstige Stories, in Hochdeutsch, Schröther Platt, mit und ohne Sprachfehler:-) -ein Insider extra für Ben!- bevor es gegen halb 5 nochmals ins Wasser geht, denn auch unter Wasser gibt es sie: die goldene Stunde. Und sie ist toll. An einer Stelle des Sees ist es oben von der Oberfläche ab gesehen den ersten Meter glockenklar und dann sieht der See aus wie Milch. Und durch dieses Sichtweitengemisch schwimmen mehrere Welse…hat etwas von Mystery…nach dem Tauchgang meint Ralf nur ganz trocken. „Das einzige „Mystery“ an diesem Tauchgang war die Tatsache, dass ich meine Kontaktlinsen im Womo vergessen hatte!“

Jetzt sitzen wir vorm Womo in der Sonne, die Tauchsachen trocknen und wir überlegen wo wir unsere Pizza backen werden. Der Teig ist bereits am Gehen. Bleiben wir hier oder fahren wir wieder zum Parkplatz von gestern. Ralf hat die lange Mittagspause genutzt, um den Kühlschrank „zu behandeln“. Und er läuft wieder….So landen wir auf dem gleichem Parkplatz wie am Vorabend. Dort parken auch wieder andere Womos. Leider auch eine Art Wagenburg mit Zelten im angrenzenden Wald. So, wie das keine Kommune nicht lange dulden wird. SCHADE… Auch der Lärmpegel ist entsprechend hoch. Leider. Durch die laute Partyaktivität der Camperburg ist der Parkplatz in der nächsten Zeit wohl kein Ziel mehr für uns…Ein wenig Strafe für die Ruhestörer folgt dann noch…

05. September 2021

Um kurz nach 7 brechen wir auf. Natürlich mit einer kleinen Ehrenrunde an der Womowagenburg vorbei. Bei den Campern und Zelten handelt es sich um Belgier. Aufgrund der Nähe zu Frankreich sollten sie also mit dem typischen „Bäckergehupe“ auf dem Stellplatz vertraut sein. Und so passieren wir im Bäckerstyle hupend die „Burg“ und begeben uns zum See.

Mit den Wolken am heutigen Morgen hat der See etwas Bezauberndes…und auch unter Wasser bieten sich bedingt durch die guten Sichtweiten wieder viele schöne Fotomomente. Bei Wassertemperaturen um die 22 Grad und sonnigem, sommerlichen Wetter verfliegt die Zeit wie im Flug….

Am frühen Nachmittag treten wir unsere Heimreise an. Kaum losgefahren stehen wir im Stau….aber halb so schlimm…denn im Radio spielen sie eins der neuen Lieder von ABBA….“I still have Faith in you“…

Unsere Favoriten der Normandie

25.08.2021

Es war wieder einmal schwer, die richtige Auswahl zu treffen, aber es ist vollbracht…Hier findet Ihr unsere Favoriten der sehr abwechslungsreichen Tour durch die Normandie….

HIer gelangt Ihr zu unseren Lieblingsbildern unserer Normandietour im August 2021

Das Foto zeigt den Blick vom 103 Meter hohen Falaise de Tréport….Viel Spaß bei der bebilderten Zusammenfassung unserer Tour

Die Rückkehr der Farben…oder wenn die Heimfahrt zur Heimreise wird…

22. August 2021

Die Nacht ist sehr windig, was hier oben auf dem Falaise, dem Felsen direkt über dem Meer, besonders deutlich zu spüren ist. Auch regnet es fast die ganze Nacht. Gegen 5 Uhr imitiert irgendein Spaßvogel das Gehupe der Bäckerwagen, die diese Stellplätze anfahren. Mit einem Grinsen im Gesicht über die vielen Camper, die nun denken, sie hätten verschlafen, schlafen wir 4 auch noch mal ein und erwachen bei grauem Himmel gegen halb 8.


Der Blick auf’s Meer am heutigen Morgen ist auch schön. Etwas herbstlich halt, aber auch diese Stimmung hat ihre Reize. Ein paar letzte Fotos für Euch und dann geht es in Richtung Chateau d’Eu, ein Schloss, dass im 16. Jahrhundert auf den Burgresten von William the Conquerer erbaut wurde. Wir parken direkt vor diesem Bauwerk und haben natürlich auch ein paar Mal auf den Auslöser gedrückt.


Durch das etwas enge Eu und über die Landstraße erreichen wir kurze Zeit später die Autobahn. Diese führt uns vorbei an Abbeville und Amiens zu unserem Frühstücks- und Einkaufstopp. Und extra für uns oder besser für Euch, fährt bei unserer Ankunft ein wundervolles Entenmodell vor. Und was ganz Neues….die Sonne kommt raus…


Leckere französische Genussmittel wie Käse, Wein, Walnußöl, Salami….werden geladen, ein Kaffee und ein Stück Zimtkuchen sind schon lange gefrühstückt und es geht weiter in Richtung Saint Quentin. Dieses mal über die Bundesstraße, wo wir wohl auch ein Erinnerungsfoto haben machen lassen. Sind wohl 5 km zu schnell am Blitzer vorbeigehuscht!!

Grund dieses Ausflugs über die Landstraße. Ein letztes Mal an einer typischen Frittenbude zur Pause anhalten. Aber alle an dieser Straße liegenden haben geschlossen. Schließlich finden wir in der Nähe von Caen eine Bude, die laut Google bis 15 Uhr geöffnet haben soll. Sie liegt etwas weit ab im Grünen, was uns schon ein wenig bedenklich stimmt. Aber der Eintrag im Netz enthält Fotos und auch Rezensionen, die noch nicht ganz so alt sind. Was wir antreffen, ist ein wunderbar verschlafener Weiler im Nirgendwo…Egal, denn immerhin haben wir so die Möglichkeit, die majestätische Kathedrale von Caen besser abzulichten.

Für das Mittagsgassi und eine Pause landen wir in einem Parkplatz im Industriegebiet.
Via Reims und Metz gelangen wir weiter in Richtung nachhause. Immer noch im Sonnenschein und mit einer dunklen Wolkenwand vor Augen, beschließen wir einen Tankstopp in Boulay-Moselle am Intermarché.
Hier parken wir auch und nutzen das schöne Wetter, um die Fellzwerge zum frühen Abendspaziergang auszuführen. Das einzige Caffé, das uns zugesagt hätte, räumt gerade Schirme, Tische und Stühle ins Freie. Die noch ein wenig nassen Straßen und ein paar Pfützen lassen auf ein Unwetter schließen, das wohl vor kurzem hier durchgezogen sein muss.
Dieses bestätigt sich bei unserer Weiterfahrt, denn überall entlang der Autobahn sehen wir umgeknickte Bäume und viele lose herumfliegende Äste.
Kaum in Deutschland beginnt es zu regnen, doch dann werden wir mit einem besonderen Schauspiel an Farben der Natur belohnt. Ein Regenbogen in einer ungewöhnlichen Intensität begleitet uns für fast eine Stunde. So etwa bis wir den Rhein bei Mainz überqueren.

Die Wolkenstimmungen rundherum sind noch wunderschön…
Und dann liegt sie wieder vor uns. Eine sehr bedrohlich aussehende Wolke, die von weitem orange zu schimmern scheint. Auf Höhe des Frankfurter Flughafens hat man das Gefühl, die Welt würde gleich untergehen und das tut sie dann auch fast. Wir fahren gegen 8 Uhr abends in diese Wolkenwand rein und dann weiter über die A3 durch Starkregen im Schritttempo….
Ein Abschluss, der einem Zeit zum Nachdenken bietet. Irgendwie kommen wir auf die für jeden schönsten Tourabschnitte zu sprechen. Für Ralf die Küste ganz oben im Norden des Cotentin, für Ulli die Seehundbegenung bei Gatteville oder das Mittagessen am Meer in Port-en-Bessin.


Schön war unsere Tour in die Normandie….da fragt man sich doch glatt: Wo geht’s nächstes mal hin? Und am aller Wichtigsten: Wann?



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